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Vom 3.-5. Juli lädt der ADAC Berlin-Brandenburg auf dem EuroSpeedway Lausitz zum ADAC Masters Weekend ein. In sechs unterschiedlichen Rennklassen werden zwölf Rennen geboten.
Da lassen vor allem die großvolumigen Rennwagen der ADAC GT Masters aus der Sparte der Traumautos wie Lamborghini, Ferrari, Aston Martin,
Corvette und Porsche die Herzen der Fans höher schlagen, denn optisch und akustisch sind sie eine Klasse für sich.
Im ATS Formel 3 Cup treffen die „Jungen Wilden“ aufeinander, deren Träume in eine ganz andere Richtung gehen, nämlich in die Formel 1. Ob Schumi I und II, Frentzen, Heidfeld oder Vettel – die Formel 3 war für alle die entscheidende Station ihrer Karriere auf dem Weg in die Königsklasse des Motorsports.
Die ADAC Procar Serie gilt in Deutschland als die „zweite Bundesliga“ im Tourenwagensport und bietet eine professionelle Bühne für ambitionierte Tuner- und Privatteams. In drei Divisionen wird um Siege und Punkte gekämpft. Die Bandbreite reicht von 280 PS starken Zweiliter Tourenwagen (Division 1) über kompakte 1600-ccm-Flitzer mit 185 PS (Division 2) bis zu Tourenwagen mit Otto-Motor bis maximal 2000 ccm und 210 PS (Division 3). Und die Markenvielfalt spricht für sich: BMW, Chevrolet, Citroen, Ford, Honda, Mercedes, Opel, Peugeot, Renault, Toyota.
Mit der ADAC Formel Masters begann 2008 eine neue Ära in der Nachwuchsförderung im deutschen Motorsport. Aufsteiger aus dem Kart-Sport und junge Talente erhalten eine neue Möglichkeit, erste Rundstreckenerfahrungen zu sammeln. Und dafür steht ihnen in der Formel ADAC powered by Volkswagen ein Spitzenfahrzeug zur Verfügung: Dallara-Chassis mit einem 1,6-Liter Volkswagen-Motor und 145 PS. Die ab 15 Jahre alten Youngster sollen damit in die Fußstapfen von Timo Glock, Nico Rossberg und anderer Top-Piloten steigen, die in Nachwuchsformeln des ADAC ihre Karrieren begonnen haben.
Mit den historischen Formel- und Tourenrennwagen der HAIGO-Klassen sind Rennserien am Start, die den Blick in die Vergangenheit des Motorsports der früheren DDR erlauben, als im Tourenwagensport Trabant, Wartburg und Lada gefahren wurden und die Formel-Rennfahrzeuge meist in Eigenarbeit der Fahrer und ihrer Helfer entstanden sind. Historische Fahrzeuge im Renneinsatz – das ist wohl der interessanteste Geschichtsunterricht, den man sich vorstellen kann. Besonders familienfreundlich sind die Ticketpreise beim ADAC Masters Weekend auf dem EuroSopeedway: Der Eintritt zu den Tribünen ist an allen drei Tagen der Veranstaltung für Jedermann frei, lediglich das Fahrerlager-Ticket kostet 10 Euro
pro Tag. |