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Am
18. Oktober gab es traditionell das große Finale der Enduro-Sportler im ADAC Offroad Cup: Das Vier-Stunden-Enduro des MSC Hörlitz in Tätzschwitz.
Und es war eine besondere Härteprüfung, die noch einmal von jedem alles abverlangte, wollte man dieses Abenteuer nicht vorzeitig beenden. Die Veranstaltung selbst war dem in diesem Jahr tödlich verunglückten Mirko Möbus gewidmet.
Der reichlich vorhandene Regen in den Tagen davor und der dadurch total aufgeweichte Boden, recht kühle Temperaturen und natürlich – weiterer Regen, sorgten dafür, dass man dieses Enduro so schnell nicht vergessen wird. Aber durch die gewohnt sehr gute Organisation der Hörlitzer Truppe hat niemand die Teilnahme bereut. Zum Cup-Saison-Finale waren es immerhin noch mal über 160 Starter, was den Saisonrekord auch in dieser Beziehung darstellt.
Nun zu den Akteuren. René Uhle war der Überflieger des diesjährigen Cups. Er kam bereits mit einem uneinholbaren Punktevorsprung ins sächsisch-brandenburgische Grenzland. Aber ausgeruht hat er sich dennoch nicht. Er wollte den Cup mit der Ideal-Punktzahl gewinnen und mit dem Tagessieg gelang ihm das auch deutlich.
Wer nun denkt, dass die Cup-Gesamtwertung sowieso ausschließlich Sache der Sportfahrer ist, hat sich mächtig getäuscht. Steve Kursawe aus Schönborn behauptete auch nach Tätzschwitz seinen „Silberrang“. Sowieso eine Klasseleistung, aber umso mehr, wenn man bedenkt, dass Kursawe dieses mit einer 125er schaffte!
Und wenn der nunmehr drittplazierte Woltersdorfer Sebastian Günther die Cup-Saison noch besser begonnen hätte, dann wären die Möglichkeiten, Steve Kursawe letztendlich doch noch näher zu kommen und diesen vielleicht noch vom zweiten Platz zu verdrängen durchaus vorhanden gewesen. Aber nächstes Jahr gibt’s ja wieder den Cup …
Einiges ist mit dem Betrachten der Gesamtwertung bereits zur Klassenwertung gesagt. Die Sportfahrerwertung gewann René Uhle. Die E1 konnte Steve Kursawe vor Dirk Mager (Vetschau) und Sebastian Munzig (Prestewitz) für sich entscheiden. Die E2 war beherrscht von Sebastian Günther. Monty Seltmann wird Klassensilber bekommen, aber die Freude darüber ist ganz bestimmt getrübt: Mirko Möbus wird postum Dritter.
Tobias Hohmann (Nackel) gewinnt durch eine überzeugende Saisonleistung die „großen Brummer“, die Klasse E3 vor Ronny Krisch (Vetschau) und Stefan Rücker (Ragow).
Die separat gewertete Seniorenklasse entschied Rainer Kögel (Schlaubetal) vor dem Berliner Georg Meilwes und dem einzigen BMW-Fahrer Udo Pigorsch (Michendorf) für sich.
Wie bereits im letzten Jahr gewann die erste Mannschaft des MSC Hörlitz wieder den Cup-Mannschaftspokal vor dem Team Vetschau und dem Team Haertle. |